1 Prinzipschaltung

Prinzipschaltung

Abb. 1.1: Prinzipschaltung.

Einzelheiten zur eigentlichen Messbrücke sind im o.a. Artikel zu finden.

Die in der Messbrücke erzeugten Spannungen FWD (Forward) und REV (Reverse) werden je einem Operationsverstärker als Impedanzwandler zugeführt. Mit einer einstellbaren Verstärkung ist eine Kalibrierung möglich. Der ADC des ATmega arbeitet die Signale für die weitere Verarbeitung und Anzeige digital auf. Die Spannungen von FWD und REV dürfen entsprechend der ADC-Auslegung im ATmega maximal +5V betragen.

Bedingt durch das Multiplexverfahren der ADC-Messungen - ADC1 misst den anstehenden REV-Wert immer erst zeitlich nach dem FWD-Wert an ADC0 - ist eine Echtzeitmessung des SWR, z.B. bei Sprachspitzen in SSB, nicht machbar. Weiterhin werden in der Software aus jeweils drei ADC-Einzelmessungen Mittelwerte für eine ruhigere Anzeige gebildet.

Angezeigt in einem zweizeiligen HD44780-kompatiblen LCD werden in der oberen Zeile die FWD- und REV-Leistung, wahlweise umschaltbar als effektive bzw. Spitzenleistung. Dies wird mit einer LED angezeigt. In der unteren Zeile wird das SWR angezeigt, sowohl als Balken als auch als Zahlenwert. Eine zweite LED alarmiert bei einem SWR größer als 3. Der Signalausgang zu dieser LED könnte auch als "Notbremse" für die PA verwendet werden.

Zur Anpassung der Daten des verwendeten SWR-Kopplers kann ein Setup eingeschaltet werden, das mit insgesamt vier Tastern zu bedienen ist. Die angepassten Daten werden im EEPROM des ATmega abgespeichert.