4 Aufbau

Das in 2012 neu entwickelte Steuergerät ist komplett in SMD-Technik aufgebaut, die aus dem Vorläufer 2009 geringfügig angepasste Steuerung in der Remote Unit in Mischtechnik. Im Steuergerät  erfolgt die Bestückung - bis auf Taster, Encoder und Display-Stecksockel - konsequent auf der Leiterseite. Insbesondere werden alle Stiftleisten von der Platinenrückseite durch die Bohrungen geführt und auf der Leiterseite verlötet.

Alle Standard-Bauteile sind z.B. bei [1] erhältlich. Auf den Platinen werden nicht die sperrigen Wannenstecker, sondern zugeschnittene zweireihige Stiftleisten verwendet.

Spezielle Bauteile sind: Printtrafo EI 66/23 124 (24V/1,5A) [1], ALPS-Encoder STEC11B03 [1], LCD 204 DIP [1]. Um die unterschiedlichen Bauhöhen der Taster und des LCD an die Frontplatte anzupassen, befindet sich das auf Sockeln (9-fach, Rastermaß 2 mm!) aufgesteckte LCD 204 DIP auf einer gesonderten Platine.

Zum Ausmessen der aus doppelseitigem Platinenmaterial (FR4) herzustellenden kleinen C's und der Spulen in der LC-Bank ist ein L/C-Messgerät erforderlich, z.B. von AADE [3]. Empfehlenswert ist es, auch die FKP1-Kondensatoren auszumessen und etwas mehr als benötigt zu beschaffen. Bei den C's und L's kommt es vor allem auf die Symmetrie der Werte an.
Es ist insbesondere bei der Zuschaltung einer neuen Kapazität bzw. Induktivität darauf zu achten, dass die Schrittweite ungefähr eingehalten bleibt. Das passiert beim Hochschalten immer dann, wenn das jeweils nächst höhere Relais anzieht, während alle vorherigen abfallen, beim Runterschalten umgekehrt. Ein höherer Sprung verfehlt einen möglichen optimalen Abgleichwert und irritiert bei der Abstimmung. Die Stufung in Zweierpotenzen (1-2-4-8...) sollte also etwas geringer als jeweils um den Faktor 2 sein. Damit wird eine bessere Überlappung der Einstellbereiche erreicht.