ADC

Taster am ADC-Port mit ADC-Auswertung

Gespeichert von DL6GL am Fr., 31.08.2012 - 16:26

Für Matrixtastaturen bietet der ADC in einem AVR eine einfache Lösung, über eine entsprechende Widerstandsmatrix aus dem jeweils erzeugten Spannungsabfall die gedrückte Taste zu identifizieren. Das geht natürlich auch für eine Anzahl von Einzeltastern. Vorteil ist, dass man an einen ADC-Eingang mehrere Taster anschalten kann, 10 sollten bequem gehen. Als Nachteil zeigte sich in einem ersten Testaufbau die etwas zögerliche Tastenerkennung. Man muss etwas länger drücken als in den obigen Beispielen.

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Taster am ADC-Port ohne ADC-Auswertung

Gespeichert von DL6GL am Fr., 31.08.2012 - 16:41

Was wenn – wie im augenblicklich in der Neuplanung befindlichen Antennentuner – der ADC für Messaufgaben genutzt wird und sich die Frage stellt, was man mit den restlichen ADC-Pins anfangen kann?

Situation: ADC0 und ADC1 haben Analog-Messaufgaben, hier im Antennentuner die Vorlauf- und Rücklauf-Spannung für SWR und HF-Power zu messen. Alle anderen Ports sind belegt. Es stehen nur noch ADC2 bis ADC7 eines ATmega16 zur Verfügung. An die sollen 6 Taster angeschlossen werden.

ADC mal ohne BASCOM-"GetADC"

Gespeichert von DL6GL am Fr., 14.12.2012 - 14:31

Wer es sich leisten kann, in seinem Microcontroller-Programm unnötig Zeit mit dem Auslesen des ADC zu vertrödeln, bleibt bei dem BASCOM-Befehl GetADC. Ist ja auch schnell hingeschrieben. GETADC wird wohl mit jedem Aufruf den Multiplexer auf den jeweiligen ADC-Port einstellen, den Vorteiler einstellen, den ADC starten, warten, bis die Messung ausführt ist und schließlich den ADC auslesen. Das braucht Zeit. Überhaupt – was versteckt sich hinter solchen Hochsprachenbefehlen? Führen sie tatsächlich das aus, was beabsichtigt ist? Ohne Assemblerkenntnisse steht man da im Dunkeln.

Gleitender Mittelwert - moving average

Gespeichert von DL6GL am Mi., 04.10.2017 - 14:40

Um streuende Messwerte zu glätten, verwendet man üblicherweise eine Mittelwertbildung über eine Anzahl von Einzelmessungen. Eine bestimmte Anzahl von Messwerten wird dabei aufsummiert und zum Schluss wird die Summe durch die Anzahl dividiert. Wenn die Abfolge der Messwerte flott genug ist, fällt das Warten auf Summe und Mittelwert nicht ins Gewicht. Bei geringerer Messrate ist eine gleitende Mittelwertbildung ("Running / moving average") ein Ausweg, schneller Ergebnisse zu sehen.