Amateurfunk verbindet die Welt

2 Realisierung

Erstellt: DL6GL, 25.12.2017, letzte Änderung 

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2.1  Platinen

Hätten sich die übersichtlichen Schaltungen des Digital- und des Netzteils noch auf einseitigen Platinen realisieren lassen, biss sich Target 3001 am Analogteil die Zähne aus, so dass die Analogplatine zweiseitig ausgeführt ist. Auch, um es Target insbesondere mit den Steuerleitungen für die Analogschalter CD4066 leichter zu machen, haben wir diesmal für fast alle IC DIL-Ausführungen verwendet.

Eine Eigenanfertigung wollten wir uns dann doch nicht antun, so dass wir die Herstellung aller Platinen fremd vergeben haben.

Abb. 4.1: Analogplatine Oberseite.

Abb. 4.2: Analogplatine Unterseite.

Abb. 4.3: Analogplatine bestückt.

Eine Stückliste ist in dem Excel-Sheet in
"Millivoltmeter_Mega328P_100 Firmware_&_Information.zip"
im Download zu finden.

Einige Platinen sind überzählig. Bei Interesse bitte anfragen.


2.2   Inbetriebnahme und Einstellungen

  1. Vor dem Anschluss des Netzteils an die Analog- und Digitalplatine die Ausgangsspannungen des Netzteils überprüfen.
         
  2. Die Frequenzkompensation des Eingangsteilers im 20V-Messbereich am Scope-Ausgang K5 mit einem Rechtecksignal, etwa 1kHz vom Scope, auf ein waagerechtes Signaldach einstellen, wie man es auch bei der Justierung eines Scope-Tastkopfes macht.
         
  3. Kontrast der LCD-Anzeige mit R6 auf der Digitalplatine einstellen.
         
  4. Setup: Kalibrierung
    Die ADC-Referenzspannung des MCP3421, nominal 2,048V ±0,05%, bestimmt die Umsetzung des am ADC-Eingang liegenden DC-Pegels in das vom Microcontroller berechnete und angezeigte Messergebnis. Damit kann eine Kalibrierung des Gerätes mit einem bekannten AC-Eingangs-signal, z.B. 1kHz, vorgenommen werden. Eine Erhöhung der ADC-Referenzspannung im Setup 2 erhöht auch die Anzeige.
         
  5. R20 und R21 auf der Analogplatine erlauben die Einstellung von Vollausschlag und Null Volt-Offset des analogen Zeigerinstruments in einem beliebigen Messbereich. Vollausschlag am Ausgang des AD736 (IC5) bedeutet 200mV in allen Messbereichen. Die Einstellungen von R20 und R21 sind so lange zu variieren, bis die Anzeige stimmt. Je nach verwendetem Zeigerinstrument kann es notwendig werden, die Verstärkung von IC6b mit R19 anzupassen.
         
  6. Die in Abb. 1.1 und in Abschnitt 7 angegebenen Werte für C9 zur Begradigung des des oberen Frequenzendes in den Messbereichen 2 und 20mA sind je nach eingesetztem IC3 nur Anhaltswerte. Fallweise mit einem Frequenzgenerator nachprüfen und ggf. anpassen.
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